Essen und Trinken macht Spass
Essen und Trinken soll nicht zum Problem werden, ganz im Gegenteil: Wer hin und wieder ein wenig abwägt, der muss auf sein Lieblingsgetränk noch lang nicht verzichten. Und egal ob man das Gewicht halten oder reduzieren möchte, durstig sollte man nicht bleiben. Am besten von allen Lebensmitteln und Getränken etwas – je frischer und bunter, desto besser. Eine bewusste, ausgewogene und schmackhafte Ernährung bedeutet auch nicht den totalen Verzicht auf Süssigkeiten oder Fast Food: Das richtige Mass macht’s – von nichts zuviel und von allem etwas.
Tägliche Balance
Wer seinem Körper Energie in Form von Nahrung zuführt, muss auch dafür sorgen, dass sie verbraucht wird. Übergewicht entsteht dann, wenn wir mehr Kalorien zu uns nehmen als wir tatsächlich verbrauchen. Diese zusätzlichen Kalorien können dabei von beliebigen Nahrungsmittel stammen, die Energie liefern: Proteine, Fette, Kohlenhydrate (sowohl Stärke als auch Zucker). Sonst entsteht ein Überhang auf der Haben-Seite. Das nennt man positive Energie-Bilanz. Das tönt zwar vorteilhaft, ist es aber nicht. Besser ist da die ausgewogene Bilanz – aus einer vollwertigen, abwechslungsreichen Ernährung, die Spass macht.
Transparente und verständliche Information
Für eine schnelle Vergleichbarkeit, bessere Kontrolle oder einfach nur aus Interesse: Seit 2007 hat sich Coca‑Cola verpflichtet, auf den Etiketten aller Produkte Angaben zur Energiemenge und den Hauptnährstoffen Eiweisse, Kohlenhydrate und Fette um die Werte für Ballaststoffe und Natrium zu liefern. Sie sind alltagstauglich, einfach zu handhaben und fördern die Eigenverantwortung für einen bewussten Lebensstil. Dabei muss man nicht auf das Lieblingsgetränk verzichten, sondern kann es über den Tag verteilt wieder ausgleichen – mit der Light-Variante, mit anderen Lebensmitteln oder einfach mit etwas mehr Bewegung.
Guideline Daily Amount (GDA) ist die englische Bezeichnung für den empfohlenen Tagesbedarf an Nährstoffen. Der wissenschaftlich ermittelte Richtwert gibt an, wie viele Nährstoffe ein Mensch täglich zu sich nehmen sollte, um seinen Bedarf an Brenn- und Nährwerten zu decken. Bei der Nährwertkennzeichnung auf den Etiketten der Lebensmittelverpackungen hat man sich darauf geeinigt, den Nährstoffbedarf einer erwachsenen, durchschnittlich aktiven Frau zu Grunde zu legen. Dieser beträgt 2’000 kcal, ist bei Männern mit 2’500 etwas höher und bei Kindern und Jugendlichen mit 1’800 kcal niedriger.
Die Nährwertkennzeichnung informiert nur über die prozentualen Anteile der fünf Grundnährstoffe: Fett insgesamt, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Natrium (Salz). Ein zusätzlicher Blick auf die erweiterte Nährwerttabelle gibt Auskunft über weitere Inhaltstoffe wie Zusatz- und Süssstoffe; bei natürlichen Mineralwässern über den Gehalt an Mineralien und Spurenelementen und bei Fruchtsäften und Saftgetränken über die Zusammensetzung der enthaltenen Vitamine.